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Eine digitale Speisekarte erstellen: Kostenlos bei diesen Anbietern

Eine digitale Speisekarte erstellen. Hier findest Du alle Infos: Was muss in einer Speisekarte stehen, die besten Online-Anbieter, wertvolle Tipps uvm.

Die Speisekarte ist nicht nur die Visitenkarte Deines Restaurants oder Cafés. Wenn sie gut gemacht ist, wird sie sogar für mehr Umsatz und Gäste sorgen. Des Weiteren ist eine Speisekarte für Gastronomiebetriebe wie Restaurants, Cafés und auch Foodtrucks oder Imbisse auch rechtlich verpflichtend.

Wie Du siehst, ist das Thema „Speisekarte erstellen“ für alle Gastronomen relevant. Im folgenden Artikel möchten wir Dir daher nicht nur kurz erläutern, was genau in einer Speisekarte stehen muss (Stichwort: Preisangabenverordnung und Kennzeichnungspflichten), sondern zusätzlich, wie Du individuelle, verkaufsfördernde Menü-/Getränkekarten konzipierst und selbst erstellst. Darüber hinaus sagen wir Dir, wo Du im Internet digitale Speisekarten erstellen kannst - und das online, kostenlos bzw. sehr kostengünstig! 

Themenübersicht Speisekarte erstellen

Digitale Speisekarte erstellen: So gelingt Dir die ideale Speisekarte

Speisekarte erstellen: Darauf musst Du achten

Was in einer Speisekarte stehen muss: Die Preisangabenverordnung

Was in einer Speisekarte stehen muss II: Kennzeichnungspflicht von Lebensmittelzusatzstoffen und Allergenen

Speisekarte erstellen lassen: Die besten Anlaufstellen für Gastronomen

Tipps & Tricks: So gelingt Dir die perfekte Speisekarte

Auch eine moderne iPad Kasse kann Deine Gastronomie aufwerten

Digitale Speisekarte erstellen: So gelingt Dir die ideale Speisekarte

Die Speisekarte erstellen zu lassen, ist für einen Gastronom eine der wichtigsten Aufgaben überhaupt. Deine Speisekarte ist gleichzeitig auch das Aushängeschild Deines Lokals. Und genauso solltest Du Deine Speisekarte auch präsentieren. Doch welche Dinge sind dabei zu beachten und wo gibt es möglicherweise Unterstützung? Wir zeigen Dir im Folgenden, worauf Du achten solltest, wenn Du eine Speisekarte erstellst. Zudem erfährst Du, wo Du Dir alternativ Deine Speisekarte online erstellen lassen kannst.

Eine lächelnde Frau schaut sich das Menu draußen in der Speisekarte an

Speisekarte erstellen: Darauf musst Du achten

Wenn Du einen Gastronomiebetrieb besitzt, ist die klassische Speisekarte ein absolutes Muss. In dieser führst Du alle Speisen und Getränke auf, die in Deinem Hause angeboten werden. Die klassische Speisekarte bildet dabei auch die Grundlage für mögliche Anpassungen oder Erweiterungen. Abwechslung kannst Du zum Beispiel mit einer Tages- oder Wochenkarte schaffen. In der Regel solltest Du diese Gerichte etwas günstiger anbieten als Deine regulären Speisen. Wichtig: Diese Karten solltest Du regelmäßig aktualisieren, um auch Stammkunden mit abwechslungsreichen Gerichten begeistern zu können.

Ganz ähnlich gehst Du bei einer Saisonkarte vor. Anders als bei einer Tages- oder Wochenkarte sollten die Wechsel hier aber nur saisonal durchgeführt werden. Viele Gäste werden es schätzen, wenn Du zum Beispiel in der Spargelzeit entsprechende Gerichte auf Deiner Karte führst. Sollten diese zum Beispiel aus regionalem Anbau stammen, darfst und solltest Du das in Deiner Speisekarte auf jeden Fall erwähnen. Zusätzlich dazu kannst Du eine gesonderte Menükarte anbieten oder eine spezielle Speisekarte für Deinen Mittagstisch kreieren.

Eine Menükarte für den Ehemann liegt zwischen Messer und Gabel auf dem weißen Hochzeitstisch

Was in einer Speisekarte stehen muss: Die Preisangabenverordnung

Neben der Tatsache, dass Du natürlich als Gastronom selbst ein großes Interesse daran hast, Deinen Gästen zu zeigen, was Du anbietest, besteht in der Gastronomie auch eine sogenannte Aushangpflicht. Das heißt, dass es nicht nur überhaupt eine Speisekarte geben muss, auf denen alle Speisen, Getränke und Dienstleistungen stehen müssen, sondern dass Du zumindest einen Auszug Deines Speise- und Getränkeangebots entweder außerhalb Deiner Räumlichkeiten oder direkt innen am Eingang möglichst frei einsehbar aufhängen solltest.

Darüber hinaus musst Du auch ein Gesamtverzeichnis Deiner angebotenen Speisen und Getränke mit Preisen für Deine Gäste auslegen, bzw. dieses Preisverzeichnis Deinen Gästen vor der Bestellung aushändigen: Hier sind wir nun bei der klassischen Speisekarte angelangt.

Übrigens: Wenn es keinen Gastraum gibt, dann müssen die angebotenen Speisen und Getränke samt Preisen gut sichtbar z.B. auf großen Schildern oder Aushängen angebracht werden (z.B. bei einem Foodtruck oder einem Imbisswagen).

Was genau in einer Speisekarte stehen muss, kannst Du in der Preisangabenverordnung (kurz: PAngV)

(früher: Preisauszeichnungsverordnung) nachlesen.

Die wichtigsten Punkte sind:

  • Alle Preise sollten grundsätzlich als Endpreise, auch Inklusivpreise genannt, angegeben werden (d.h. die Preise enthalten bereits alle Bestandteile wie Mehrwertsteuer, Bedienungsgeld und weitere Zuschläge)

  • Alle Preise müssen feste Preise sein: Ein circa-Preis oder von-bis Preis ist also nicht zulässig.

  • Rabatte und Pfand müssen immer separat aufgeführt werden.

  • Bei Getränken muss immer die Ausschankmenge mit angegeben werden.

 

Was in einer Speisekarte stehen muss II: Kennzeichnungspflicht von Lebensmittelzusatzstoffen und Allergenen

Bei allen Speisen und Getränken musst Du in Deiner Speisekarte auch bestimmte Zusatzstoffe und Allergene kennzeichnen. Welche das sind, regelten in der Vergangenheit verschiedene Gesetze auf Bundes- und europäischer Ebene.

Am 25. Oktober 2011 wurde die EU-weite Lebensmittelinformationsverordnung, kurz LMIV, Nr. 1169/2011 beschlossen. Sie gilt verbindlich für alle EU-Mitgliedsstaaten seit 13. Dezember 2014.

Welche Informationen für Verbraucher für unverpackte Lebensmittel klar ersichtlich sein müssen wurde in der „Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung” – kurz: LMIDV (Verordnung zur Anpassung nationaler Rechtsvorschriften an die Verordnung (EU) NR. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel) – 2017 ergänzend beschrieben und festgelegt. Seit diesem Zeitpunkt muss jeder dieser Verordnung folgen, der Speisen und Getränke in Umlauf bringt, ob in einem Café, einem Restaurant oder in einer Imbissbude.


Seit 2021 gilt darüber hinaus die Lebensmittelzusatzstoff-Durchführungsverordnung (kurz: LMZDV) und löst damit die die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung (ZZulV) und Zusatzstoff-Verkehrsverordnung (ZVerkV) ab.

In der LMZDV sollen nationale Regelungen zusammengefasst werden, die über die europäische Verordnung (EU) Nr. 1333/2008 über Zusatzstoffe hinausgehen.

Dies betrifft vor allem die Zusatzstoff-Kennzeichnung bei nicht vorverpackten Lebensmitteln (wie sie z.B. im Restaurant verkauft werden) und die Kennzeichnung von vorverpackten Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent, sowie Obst und Gemüse.

 

Die wichtigsten Zusatzstoffe, die Du aufführen musst sind u.a.:

  • Konservierungsstoffe

  • Antioxidationsmittel

  • Farbstoffe

  • Süßstoffe

  • Geschmacksverstärker

  • Phosphat

  • Schwefel

  • Chinin

  • Koffein

Die vorgeschriebenen Kennzeichnungen von Zusatzstoffen können entweder direkt bei der jeweiligen Speise oder dem Getränk in der Speisekarte genannt werden oder, in Fußnoten, wenn direkt beim entsprechenden Artikel in der Speisekarte mit einer Zahl oder einem sonstigen Zeichen auf die Fußnote gut ersichtlich hingewiesen wird.

Auch über bestimmt Allergene musst Du Deine Gäste informieren: Ähnlich wie bei den Zusatzstoffen gilt auch hier die EU-Lebensmittelinformationsverordnung (VO (EU)1169/2011 Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV)), die seit dem 13.12.2014 vorschreibt, dass Verbraucher sowohl bei verpackter als auch unverpackter Ware über die Verwendung der 14 wichtigsten Stoffe oder deren Erzeugnisse, die Allergien und/oder Unverträglichkeiten auslösen können, informiert werden müssen.

Hierbei handelt es sich um die 14 folgenden Allergene:

  • Glutenhaltige Getreide (Weizensorten wie Dinkel und Khorasan-Weizen und Roggen, Gerste, Hafer oder deren Hybridstämme)

  • Krebstiere Garnelen, Krabben, Krebse, Hummer usw.)

  • Eier (von jeglichen Nutztieren)

  • Fisch

  • Erdnüsse

  • Soja

  • Milch (einschließlich Laktose)

  • Schalenfrüchte und Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Cashewnüsse, Pecannüsse, Paranüsse, Pistazien, Macadamianüsse etc.)

  • Senf

  • Sellerie

  • Sesamsamen

  • Schwefeldioxid und Sulfite (ab 10 mg pro Kilogramm oder Liter)

  • Lupinen

  • Weichtiere (z.B. Schnecken, Muscheln, Tintenfisch usw.)

 

Teller mit Gemüse, welches ein Gesicht bildet auf einem Holztisch

 

Auch bei Allergenen ist es ratsam, ähnlich wie bei den Zusatzstoffen vorzugehen und diese direkt mit in die Speiskarte als Fußnoten zu integrieren. So hat Dein Gast jederzeit den Überblick über alle für ihn wichtigen Informationen.

Übrigens: Bei Nichteinhaltung dieser Kennzeichnungspflichten drohen auch Strafen, doch sehr viel mehr sollte Dir die Gesundheit und das Wohlbefinden Deiner Gäste am Herzen liegen - und da Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten zunehmen, ist es sicherlich ratsam, bei der Kennzeichnung aller Getränke und Speisen sehr akribisch zu sein.

Doch nun genug mit den Verordnungen und Vorgaben, kommen wir nun zum konzeptionellen und kreativen Teil der Arbeit, eine Speisekarte zu erstellen…

Speisekarte erstellen lassen: Die besten Anlaufstellen für Gastronomen

Möchtest Du es Dir leicht machen, kannst Du Dir Deine Speisekarte erstellen lassen. Das ist sicherlich der einfachste Weg, aber natürlich auch etwas teurer. Zusätzlich musst Du Dir natürlich trotzdem Gedanken machen, wie diese Karte aussehen soll und vor allem über die Inhalte.

Warum also nicht gleich Deine Speisekarte digital und kostenlos selbst erstellen. Das klingt schwieriger als es ist und Du kannst sie dann für Deine Website, sowie in der gedruckten Version für Deinen Restaurant Service verwenden. 

Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter, die sich darauf spezialisiert haben, digitale Speisekarten zu entwerfen. Mit Hilfe dieser Anbieter kannst Du Deine digitale Speisekarte im Handumdrehen erstellen oder anpassen. Welche Anbieter für das digitale Speisekarte Erstellen online empfehlenswert sind, siehst Du hier:

Adobe Spark

Adobe Spark ist der Speisekarten-Generator vom bekannten Unternehmen Adobe. Du kannst hier eine kostenlose Testversion in Anspruch nehmen, die Du mit einer einfachen Registrierung aktivieren kannst.

Anschließend kannst Du Dich entscheiden, ob Du nach der Testversion das Abo beendest oder den regulären Dienst buchen möchtest. Auf derAdobe Spark-Webseite kannst Du mit einem Einjahresvertrag für 99,99 US-Dollar ein Abo-Paket buchen.

Alternativ steht dir ein monatliches Paket für 9,99 US-Dollar zur Verfügung. Enthalten ist Adobe Spark aber auch in jedem Adobe Creative Cloud-Abo.

 

Crello

Auch mit dem Dienst Crello kannst Du Deine eigene digitale Speisekarte erstellen. Wählen kannst Du hier aus zwei unterschiedlichen Kontomodellen. Das Starter-Konto ist kostenlos erhältlich und bietet Dir jeden Monat fünf Design-Downloads gratis an.

Zudem kannst du aus mehr als 30.000 statischen und animierten Designvorlagen wählen während Du Zugriff auf mehr als 180 Millionen Stockbilder oder ähnliche Dateien genießt.

Alternativ dazu kannst Du Dir für 9,99 US-Dollar pro Monat die Pro-Mitgliedschaft sichern. Hier stehen Dir jeden Monat unbegrenzt viele Downloads zur Verfügung, zudem kannst Du gemeinsam mit Deinen Teammitgliedern an einem Projekt arbeiten und erhältst eine bevorzugte Hilfe durch die Online-Betreuung.

 

Canva

Eigene digitale Speisekarten erstellen? Dafür ist der Canva Menu Maker eine geeignete Lösung. Mit nur wenigen Klicks kannst Du hier aus einer großen Bibliothek zwischen zahlreichen Layouts für Deine Speisekarte wählen.

Wählen kannst Du zudem aus mehr als 1.000.000 Bildern - oder einfach Deine eigenen Fotos hochladen. Bereits in der kostenlosen Variante kannst Du aus über 250.000 Design-Vorlagen wählen und erhältst Zugriff auf hunderttausende kostenlose Fotos und Grafiken.

Ebenfalls cool: Dir stehen 5 GB Cloud-Speicher zur Verfügung. Alternativ kannst Du die Umfänge deutlich erhöhen und auf das Pro-Abo (11,99 Euro/Monat) oder Abo für Unternehmen (27,00 Euro/Monat) zurückgreifen.

 

Restaurantwerbung.de

Wenn Du kein Geld zum Speisekarte Erstellen ausgeben möchtest, kannst Du auch auf Restaurantwerbung.de zurückgreifen. Hier findest Du online mehr als 70 Vorlagen für Deine kostenlosen Speisekarten und kannst diese ganz einfach übernehmen und verändern. Gebühren fallen nicht an, ebenso benötigst Du kein Abo oder Ähnliches.

 

Flipsnack

Flipsnack bietet Dir eine feine Auswahl von edlen Speisekarten für verschiedene Anlässe. Du kannst klassische Speisekarten erstellen, aber auch eine Speisekarte für Hochzeit erstellen oder Deine Speisekarte für einen Lieferservice designen.

Wählen kannst Du bei Flipsnack zwischen vier verschiedenen Abo-Modellen. In der Free-Version stehen Dir zum Beispiel drei Kataloge für die Suche nach Designs zur Verfügung.

Im Starter Paket (14 US-Dollar/Monat) sind es zehn Kataloge, im Professional-Paket 50 Kataloge (35 US-Dollar/Monat) und im Business Paket 500 Kataloge (79 US-Dollar/Monat).

 

Postermywall

Mit Postermywall genießt Du Zugriff auf mehr als 5.740 Design-Vorlagen für Speisekarten. Diese kannst Du individuell nach Deinen Bedürfnissen anpassen, indem Du zwischen verschiedenen Kategorien auswählst.

Eine kostenlose Registrierung ist möglich, hier fallen dann für jede Speisekarte bzw. eigene Bestandteile Kosten an. Für selbst entworfene Bilder etwa berechnet Postermywall in diesem Abo mindestens 2,99 US-Dollar.

Alternativ kannst Du das Premium-Abo (99,95 US-Dollar/Jahr) oder Premium Plus-Abo (319,95 US-Dollar/Jahr) für unbegrenzte Bild-Downloads und monatliche Credits nutzen.

Mann hält Stäbchen am Esstisch im Restaurant und lehnt seine Unterarme auf die Speisekarte

Tipps & Tricks: So gelingt Dir die perfekte Speisekarte

Wenn Du eine eigene Speisekarte entwerfen möchtest, solltest Du unbedingt gut organisiert vorgehen. Das bedeutet, dass Du zunächst ein Konzept für Deine Speisekarte und Deinen Betrieb aufstellen solltest.

Anschließend geht es an die Formulierung der Speisekarte, bevor Du Dich im letzten Schritt um die Gestaltung kümmern kannst.

Bei der Gestaltung solltest Du darauf achten, dass Deine Speisekarte gut leserlich geschrieben ist und einer klaren Struktur folgt. 

Halte unbedingt diese Reihenfolge bei der Erstellung Deiner Speisekarte ein, ganz gleich ob online oder offline:

    1. Konzept
    2. Formulierung
    3. Gestaltung

Konzept für Deine Speisekarte

Vermutlich ist Dir bereits absolut klar, wen Du mit Deiner Gastronomie besonders ansprichst oder ansprechen möchtest. Dennoch ist es hilfreich, Dir genau diese Zielgruppe auch bei der Erstellung Deiner neuen Speisekarte vor Augen zu halten. 

Nützlicher Tipp: Denke Dir drei oder vier typische Gäste aus, die Du in Deinem Restaurant oder Café am liebsten bewirtest, weil sie unkompliziert sind, immer wiederkommen und beispielsweise nicht unbedingt Sparfüchse sind - die idealen Gäste also.

Erstelle kleine Profile dieser Personen, damit Du sie Dir genau vorstellen kannst - mit Namen, Charakter, Beruf, Alter und Vorlieben. Bei der Erstellung Deines Konzepts, Deiner Speisekarte und bei der Werbung denkst Du dann jedes Mal an diese fiktiven Gäste und ob Du sie mit Deinem Plan zufriedenstellen wirst. So verbildlichst Du Dir Deine Zielgruppe und weichst nicht so leicht von Deinem Konzept ab. 

Formulierung der Speisekarte

Deine Gerichte für die neue Speisekarte hast Du vermutlich bereits zusammengetragen. Überlege nun, ob es auch nicht zu viele sind. Zu viel Auswahl überfordert die Gäste oft, sie können sich dann nicht entscheiden und „lesen“ zu viel und zu lange. Das trägt nicht unbedingt zur Zufriedenheit bei.

Eine bunte Mischung für alle Geschmäcker und nur die besten Gerichte, passend zu Deinem Konzept und Deiner Zielgruppe, sollten es auf Deine Speisekarte schaffen. Denn wie Du weißt, so machst Du es auch leichter für die Küche und hast weniger Schwund. 

Denke auch daran, dass Du Deine Gerichte auf der Speisekarte vermarktest. Die kurzen Erklärungen der einzelnen Gerichte sollten auch ansprechend und appetitanregend formuliert sein.

Verwende Adjektive wie, fruchtig, zart, aromatisch, saftig, die Deinen Gästen das Gericht vorab schon schmackhaft machen. 

Fällt Dir so etwas schwer, dann hole Dir Hilfe im Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis. Gut schreiben kann immer irgendjemand. 

Möchtest Du verschiedene Größen eines Gerichts oder Getränks anbieten, dann überlege Dir ob Du vielleicht drei Größen anstatt zwei anbieten kannst. Dann entscheiden sich die meisten Gäste für die mittlere Größe.

Wolltest Du also ursprünglich Beispielsweise einen frisch gepressten Orangensaft in den Größen 0,2l und 0,4l anbieten, dann addiere ein 0,5l zur Auswahl hinzu und es werden mehr Gäste die 0,4l Variante bestellen. Bietest Du nur zwei Größen an, wird oft die kleinere Option gewählt. 

Ein Café-Menü hängt an der weißen Wand  mit Holzstäben und schwarzen Buchstaben

 

Gestaltung der Speisekarte

Die Gestaltung ist dann natürlich der kreative Teil der Arbeit. Achte darauf, dass die Karte nicht zu künstlerisch wirkt, denn die Gäste bevorzugen gut leserliche Speisekarten - nicht zu schnörkelig und die Schrift groß genug, sodass auch Oma sie lesen kann.

Dennoch muss sich das Design natürlich auch wieder Deinem Konzept anpassen, damit die Erfahrung in Deiner Gastronomie ein rundes und besonderes Erlebnis für Deine Gäste wird. 

Abgesehen vom Look, achte bitte auch auf das Material. Druckst Du die Karten selbst, solltest Du sie in Klarsichtfolien schützen oder laminieren lassen. Auf jeden Fall müssen sie immer hygienisch sauber und somit gut abwischbar sein. 

Eine Ledermappe mit Folien zum Einschub einzelner Blätter hat beispielsweise den Vorteil, dass die Karte edel aussieht und Du die Blätter jederzeit austauschen kannst. 

Stehen Deine Gerichte allerdings felsenfest, ist vielleicht eine hübsch gestaltete und laminierte  A4 Doppelseite praktisch. Hier stellst Du Dir einfach wieder Deine fiktiven Lieblingsgäste vor. Welche Karte fänden sie am besten?

Du stehst noch vor der Eröffnung Deiner neuen Gastronomie? Dann sieh Dir unbedingt auch den folgenden Artikel an, um den perfekten Businessplan zu erstellen:

-> Einen erfolgreichen Businessplan erstellen

 

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Sabrina
gepostet von Sabrina